7. Mai 2012

Never Forget

Die große Lesedünen-Tour ist vorbei. Es war sehr schön. Überall. Danke, dass Ihr so zahlreich zu uns gekommen seid!
Unser Tourende fällt übrigens mit dem Tourstart der geschätzten Kollegen von den Backstreet Boys zusammen, die gemeinsam mit New Kids On The Block Deutschlands Bühnen heimsuchen. Es wird also nicht langweilig.

Außerdem: HIER und HIER stehen schöne Kritiken zu unserem Lesedünen-Buch.


4. Mai 2012

Tour-Tagebuch #6

Day Off ist jetzt auch vorbei - heute geht's nach Frankfurt. Dort stellen wir im Rahmen des literaTurm Festivals unser Buch vor. Das Motto des Festivals ist übrigens "Lakonie und Leidenschaft". Ich finde das passt auch ganz gut zu uns... Leider ist aber Marc-Uwe nicht dabei. Dafür beehrt uns Elis von der Frankfurter "Lesebühne des Vertrauens".
Los geht's um 20 Uhr im Zoom Club in Frankfurt. Karten gibt's auch an der Abendkasse.

Hier noch Bilder vom Mittwoch in Hamburg. Letztes Jahr stand am Polittbüro noch "Kling & Co", dieses Mal aber unser Name:
























Sorgsam zusammengelegt: Unsere Schreib-, Spiel- und Leseutensilien nach der Show.

2. Mai 2012

Tour-Tagebuch #5

Der Sommer, der uns bis jetzt auf unserer Tour begleitet hat, scheint schon wieder vorbei zu sein. Und heute geht es auch in den hohen Norden nach Hamburg. Ab 20 Uhr reden und schweigen wir im legendären Polittbüro
Wer schon immer wissen wollte, wie es hinter der Bühne im Backstage der Lesedüne aussieht. Wir haben keine Geheimnisse:




















Es ist Licht am Ende des Tunnels (hier symbolisch dargestellt von einem Hotelflur). Nur noch zwei Termine, dann ist die Tour auch schon vorbei. Schade eigentlich! Am Freitag lesen wir noch im Frankfurter Zoom Club.


1. Mai 2012

Tour-Tagebuch #4

Zum ersten Mal haben wir gestern in der Centralstation in Darmstadt gespielt. Da gab es sogar einen 100 Jahre alten Flügel! Nach der Show entspannten wir uns dann noch im Hotelpool. Bis dann Maik den Fernseher reingeworfen hat...
Und heute dann am Tag der Arbeit in Düsseldorf im wunderbaren Zakk. Es gibt auch noch Karten an der Abendkasse! Mal sehen, ob wir ein paar Bücher ins Publikum werfen, wenn wir schon nicht in Kreuzberg sein können und dort wie jedes Jahr sonst immer Steine werfen... Es wird viel geworfen bei uns.





























30. April 2012

Tour-Tagebuch #3

Überall hängen wir....

























und dann volles Haus in Mainz...

























mit Julius' und Marc-Uwes Impro-Lied "Der alte Wassily", inspiriert von den neuen kulinarischen Trends in deutschen Innenstädten:

























UND HEUTE: DARMSTADT... UM 19.30 UHR IN DER CENTRALSTATION. KARTEN GIBTS NOCH AN DER ABENDKASSE.

28. April 2012

Tour Tagebuch #2

Gestern der tolle Tourauftakt in der tollen Schauburg im ebenfalls tollen Dresden. Yeah. Die Schauburg ist ein altes Kino und Julius am Grand Piano macht schon was her. Marc-Uwe natürlich auch. Dafür ist die Gitarre etwas kleiner.




















Heute ist dann Sommer und dreiviertel der Lesedüne genießen das außerordentliche Frühstück (naja, Mittagessen) in der Dresdner Scheue. Vor allem unser Gourmet Maik Y., der schon zu dieser frühen Stunde Birne in Rotwein verköstigt (siehe Abb. 3).
Und heute Abend dann Leipzig.... Restkarten gibt es noch an der Abendkasse... vielleicht.


























25. April 2012

Tour-Tagebuch #1

Übermorgen im schönen Dresden geht es los: Wir, also die Lesedüne, gehen auf große Tour, bereisen Deutschland und stellen unser Buch Über Wachen und Schlafen in den Arenen des Landes vor. Und alles unter dem viel sagenden Titel: Über Reden und Schweigen. Außer Reden und Schweigen wird es auch special features geben, wie zum Beispiel: Artistik. Wir freuen uns schon sehr.
Hier werden dann wieder die Auftritte und alles andere drumherum im Tour-Tagebuch nachbesprochen. Mit Fotos. Und Artistik.

Hier noch mal die Termine:

27.04. / Schauburg / Dresden
28.04. / Moritzbastei / Leipzig
29.04. / Unterhaus / Mainz
30.04. / Centralstation / Darmstadt
01.05. / Zakk / Düsseldorf
02.05. / Polittbüro / Hamburg
04.05. / Zoom Club / Frankfurt

Voll Metalbandmäßig. Rock'n'Roll auf Tour. Nächstes Jahr auch bei Rock am Ring. (Foto: Nina Mallmann)

10. April 2012

Südblock/Braunschweig

Am Montag fand die erste Lesedüne im Südblock statt. Es war sehr schön. Ähnlicher Blick wie aus dem Monarch: direkt aufs Kotti, nur von der anderen Seite und weiter unten. So sieht der Südblock von der U-Bahn-Station aus:





















Am Freitag bin ich sog. "Stargast" beim Poetry Slam in Braunschweig. Yeah. Hier das lustige Poster dazu. Das bin ich. Besonders schön: die Augenringe. 


28. März 2012

Bestes Zitat diese Woche

"Die Ideologien des Marxismus, wie sie konzipiert wurden, entsprechen nicht mehr der Realität“

Papst Ratzinger, der dagegen aber keinen Sex vor der Ehe, keine Gleichberechtigung und keine Kondome noch total zeitgemäß findet.



16. März 2012

Herrndorf

Ich war ja etwas überrascht, als ich las, dass Wolfgang Herrndorf für sein tolles Buch "Sand" den Leipziger Buchpreis bekommt. Die Preisvergabe für literarische Werke sind in Deutschland ja immer etwas seltsam. Ausgezeichnet werden doch immer eher die biederen Feuilleton-Lieblinge und die wirklich interessanten, wichtigen und auch ziemlich erfolgreichen zeitgenössischen Autoren wie etwa Rainhald Goetz oder Christian Kracht, werden einfach ignoriert. Na ja, da ist es doch schön, wenn einer wie Herrndorf, der im Prinzip nur gute Bücher geschrieben hat (das bekannteste ist natürlich "Tschick"), so einen Preis bekommt. Schließlich wird er ja auch gerne dem so gehassten Genre "Popliteratur" zugerechnet. Übrigens schreibt Herrndorf auch einen sehr schönen, aber vor allem ziemlich traurigen Blog über seine Krebserkrankung.





















Am Sonntag bin ich mit der Lesedüne auch auf der Buchmesse in Leipzig. Abends zum Beispiel in der schönen UT Connewitz...

8. März 2012

Perfide

Facebook & Co. wollen anscheinend ihr mieses Image etwas aufbessern (und Facebook wohl vor allem seine komische Chronic) und alle Blogger fallen drauf rein und posten ein perfides Werbevideo. Angeblich geht es über den wirklich bösen Kriegsverbrecher Joseph Kony in Afrika, aber oft genug sieht man im Video die schönen Websites und Logos von Facebook, YouTube, Twitter usw. Dass mit dem Film nicht wirklich die Welt gerettet werden soll, legen auch die Hinweise über die dubiose Organisation hinter dem Video nahe.

24. Februar 2012

Das Lesedünenbuch

Ab heute kann man unser Lesedünenbuch Über Wachen und Schlafen kaufen. HIER und direkt bei unserem Verlag Voland & Quist
Von mir sind endlich auch Texte aus meiner Jugendkulturen-Reihe zu lesen. Außerdem Die Zeit, Weihnachtsgeschenke für die Eltern, Schlafen und viele mehr.

Auch bei mir sind schon einige formschöne Exemplare eingetroffen:

Und es ist nicht nur ein Buch, sondern auch ein Tonträger. Auf der beiliegenden CD gibt's Team- und Einzeltexte von uns allen. 

12. Februar 2012

Rock Sunday

Zwei Minuten gute Laune am Ruhetag.

8. Februar 2012

Hipster

Der so genannte Hipster ist dieser Tage – und eigentlich auch schon länger – verstärkt im Gespräch. Kürzlich befasste sich der Kulturteil der Süddeutschen Zeitung mit dem Neuköllner Hipster. Eigentlich braucht man es gar nicht mehr sagen: Natürlich war der Artikel auf fast schon peinliche Weise schlecht. Die Hipster hassen sich selbst, so der Tenor des Textes, denn sie mögen keine Sauftouristen, die natürlich in Neukölln gerade auch Hipster sind. Der Autor (aus München...?) war wahrscheinlich für die Recherche des Artikels zum ersten Mal in Neukölln. 
Naja, nun ist ein semiwissenschaftlicher Band, der sich mit der Subkultur-Gattung des Hipster beschäftigt, erschienen. Vor allem Autoren aus dem Umfeld des New Yorker Magazins n+1 schreiben darin über den Hipster, der ihrer Meinung nach gerade vom Aussterben bedroht ist oder gar schon ganz verschwunden: Der Originaltitel lautet dann auch: Who was the hipster?

Der Hipster fotografiert natürlich nur mit Instagram...
Die deutsche Ausgabe wurde um drei Beiträge erweitert, die sich mit dem bundesrepublikanischen Ausprägungen des Hipstertums – natürlich vor allem in Berlin – auseinandersetzen. Ein eigentlich löbliches Unterfangen, da die amerikanischen Hipster-Zuschreibungen doch sehr national oder sogar New-York-spezifisch gehalten sind. Leider sind die deutschen Beiträge nicht gerade ein Hoch der essayistischen Kunst, sondern eher langweiliges und feuilletonistisches Widerkäuen von allzu bekanten Stereotypen, einzig der Text von Thomas Meinecke und Eckhard Schumacher ist streckenweise interessant. Zumindest hinterfragt Jens-Christian Rabe in seinem Beitrag den Hass, den Hipstern auch in diesem Buch wieder so unreflektiert entgegenschlägt.
Die amerikanischen Autoren ergehen sich ebenso in den üblichen Vorurteilen: Hipster sind die Stoßtruppen der Gentrifizierung, machen grundsätzlich keine Kunst, sondern konsumierten nur ununterbrochen, leben vom Geld der Eltern, tragen schlecht sitzende Röhrenjeans (warum schreibt eigentlich nie jemand von den 99 Prozent der Bevölkerung, die außerordentlich schlechtsitzende Jeans in den furchtbarsten Schnitten tragen?) und sind eigentlich vollkommene Mittelstands-Idioten. Naja, die Vice war wahrscheinlich wirklich schon immer ein scheiß Magazin – sexistisch und in den USA womöglich auch rassistisch. Und American Apparel ist natürlich auch kein Musterunternehmen (immerhin produziert es Fair Trade, ganz im Gegensatz zu H&M oder auch Weekday), aber dieser Aspekt des Hipstertums, ein durchaus aufklärerischer, unironischer und gesellschaftskritischer, der sich etwa auch darin niederschlägt, dass weite Teile der Hipster in Kreuzberg natürlich Linke und Grüne wählen oder jetzt die Piratenpartei (in Amerika natürlich Obama), Bio gut finden, alte Plattenspieler auf dem Flohmarkt kaufen statt Flachbildschirme bei Media Markt, Club Mate trinken statt Red Bull und auch unter den Occupy-Demonstranten zu finden sind. Und natürlich eher wenig Geld haben, aber sich deswegen nicht den Spaß verderben lassen wollen. Alles Klischees natürlich und Abgrenzung durch Konsum – Pop-Linke könnte man sie abwertend nennen. Aber ist das wirklich der Feind? Warum regt sich eigentlich nie jemand über wirklich gespenstischen Entwicklungen auf, z.B. dass die einzigen, die noch FDP wählen, bzw. einen beträchtlichen Teil der Führungselite der Partei stellen, unter vierzig sind (und schlecht sitzende Anzüge und ekelhafte randlose Brillen tragen). Oder diese ganzen Missionars-Freaks, die überall Jesus-loves-you-Poster aufhängen.
Meinecke erzählt im Buch, warum das so ist: Der Hipster ist ein Schnösel, muss ein Schnösel sein. Er weiß besser als der Normalbürger – oder zumindest früher – was angesagt ist, musiktechnisch, klamottentechnisch – und ja: grenzt sich damit von den anderen ab. Aber nicht aggressiv. Jedenfalls lange nicht so penetrant aggressiv wie vermeintliche Nicht-Hipster sich von Hipster abgrenzen wollen.
Trotzdem ist das Buch durchaus lesenswert. Das liegt daran, dass sich die meisten Autoren klar darüber sind, dass sie nur ihre Vorurteile gegenseitig bestätigen wollen – und sich in meist unterhaltsamen, biographisch gefärbten Essays mit den Hipstern auseinandersetzen. Und das zum Glück auch selbstironisch. Denn – das ist überdeutlich – die meisten von ihnen sind selbst Hipster. Sonst würden sie sich gar nicht mit Hipstern beschäftigen, sondern Seminare zu den ästhetischen Schriften Schillers geben. Kaum eine Publikation in den USA wird mehr als Hipster-Magazin wahrgenommen als n+1. Außerdem werden immer wieder lustige Thesen vertreten: Kafka als Hipster zum Beispiel oder digitale Selbstfotographie als Ausgangspunkt des weiblichen Hipsters.

1. Februar 2012

In Potsdam alles neu

Bei der Poetry Slam Show, die wir in Potsdam jetzt schon so lange mit großem Spaß machen, ist jetzt alles neu: Statt Marc-Uwe ist jetzt Maik fest dabei, wir sind zehn Jahre zu spät bei Facebook und es gibt einen neuen Flyer. Ivan Kiss hat ihn designt. Sieht schön aus:

Am 8. Februar wieder im Spartacus.

19. Januar 2012

Holz Kohle Koks

Bei Holz Kohlen Koks in Neukölln gibt es weder Holz noch Kohlen und auch leider kein Koks. Jedenfalls offiziell. Brennmaterial wurde in den alten Räumen und Kellern früher einmal verkauft. Jetzt gibt es da Kunst: Morgen eröffnet in dieser neuen Galerie die Ausstellung von Bildern der Künstlerin Jill Tegan Doherty. Das wird sicher gut. Los geht's um 18 Uhr in der Reuterstraße 82.