28. Juli 2011
25. Juli 2011
22. Juli 2011
19. Juli 2011
Tief gesunken
Bei meinen gelegentlichen Besuchen des bekannten Internetbuchversandhauses A. ist mir aufgefallen, dass mein Buch so tief gesunken ist wie noch nie: Verkaufsrang 217902. Das ist wirklich sehr weit unten. Viel tiefer geht es wahrscheinlich gar nicht mehr. Einziger Trost ist das auch solch fantastische Autoren wie etwa Christian Kracht mit seinem neuen Buch, einem Briefwechsel mit dem seltsamen David Woodard, nur unwesentlich höher (etwa 90000 Plätze) gelistet sind. Angesichts solcher Zahlen sinke ich doch nieder, tief in mein Bett hinein, in der Hand das wunderbare Magazin Sova. Dessen Motto auf den müden Lippen: "Sleep Solves Everything."
17. Juli 2011
10. Juli 2011
In Eberswalde und im Fernsehen
Im Winter war ich in Eberswalde zum Vorlesen und kam ins Fernsehen. Das hatte ich gar nicht gemerkt. Bis ich dieses Video gefunden hatte: Hier kann mans sich anschauen. Krass.
8. Juli 2011
Fotos vom Kreuzberg Slam...
...im Juli!
Das Lido füllt sich.
Karsten Lampe deklamiert.
Einer der beiden späteren Gewinner, Patrick Salmen.
Das Lido leert sich wieder.
Das Lido füllt sich.
Karsten Lampe deklamiert.
Einer der beiden späteren Gewinner, Patrick Salmen.
Das Lido leert sich wieder.
5. Juli 2011
3. Juli 2011
Die Staatsmacht
Auf dem Weg zum Leipziger Poetry Slam schoss die Staatsmacht ein Foto von mir. Der düstere Blick zeigt: Immer zweifelnd, aber doch bestimmend und konzentriert muss die Literatur unters Volk gebracht werden. Und da lässt sich der wahre Literat auch nicht von staatlichen Geschwindigkeitskontrollen und anderen Hindernissen aufhalten.
Nicht im Bild zu sehen: Maik Martschinkowsky auf dem Beifahrersitz, der den Weg nicht wusste.
26. Juni 2011
Copy Paste
Während ich hier gerade das natürlich komplett legal und kostenpflichtig downgeloadete Andreas-Dorau-Album anhöre, muss ich Schreckliches lesen: Die öffentliche Ordnung war bedroht. Das stand in den "Justizunterlagen" im Fall kino.to, wie Spiegel und tagesschau.de berichten. Diese Webseite, auf der man sich Filme anschauen konnte, ohne, ja wirklich, so etwas gibt es: ohne zu bezahlen. Jedenfalls wollten die kino.to-Betreiber nicht nur die liebe und von allen geschätzte "Film- und Fernsehwirtschaft schädigen", diese geistigen Terrorbrandstifter bedrohten sogar die öffentliche Ordnung der BRD. Zum Glück hat unsere verlässliche Polizei sofort nach schon drei Jahren die öffentliche Ordnung wieder hergestellt, nachdem die liebe und von allen geschätzte Film- und Fernsehwirtschaft, in Form ihrer Gesellschaft für Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, sie darum gebeten hat. Es war auch wirklich nicht länger zu verantworten, dass so viele Deutsche diese gefährlichen Hollywoodfilme anschauen konnten, einfach so, umsonst.
Weitere Websites, die nach meiner Meinung, die öffentliche Ordnung bedrohen:
- Wikipedia (Woher wissen die bitte so viel, sehr verdächtig)
- Die Homepage der BVG (Anleitung für Terroristen, wo man am besten Anschläge verüben kann)
- Youporn (Da gibt es manchmal fast ganz nackte Frauen drauf)
- kimjongillookingatthings.tumblr.com (Kommunist!)
23. Juni 2011
22. Juni 2011
Auch Friedrichshain hat schöne Ecken.
Zum Beispiel gibt es in Friedrichshain einen neuen Laden, in dem es all die tollen Süßigkeiten und Lakritzleckereien aus Schweden gibt. Er heißt Herr Nilsson.
Außerdem gibt es seltsame exotische Tiere dort:
21. Juni 2011
20. Juni 2011
Bestes Zitat diese Woche
"Auf der U-Bahnlinie U3 besteht zwischen Fehrbelliner Platz und Fehrbelliner Platz Ersatzverkehr mit Bussen."
BVG, Fahrplananzeige
BVG, Fahrplananzeige
15. Juni 2011
Saubere Kriegsführung
Immer nur auf Lesungen gehen ist ja auch langweilig. Also mal Kunst, ähh Design. Oder was auch immer. Am Wochenende ist 48 Stunden Neukölln und da ist es doch mal schön, durch den am frischesten gentrifizierten Bezirk zu lustwandeln und sich so anzuschauen, was die Boheme so alles ausheckt. Eine Ausstellung sei besonders hervorzuheben:
Bei A Clean War stehen kleine Keramik-Panzer auf dem Boden eines alten Kohleladens. Aber es sind amputierte Panzer. Erst wenn man ihnen die Seife auf den Rücken legt und die Zahnbürste als Kanonenrohr reinsteckt, sind sie perfekt. Gibt es also den sauberen Krieg? Ja, aber nur solange der Vorrat reicht.
A Clean War
17. Juni, 18 Uhr
Holz Kohle Koks
Reuterstraße 82
http://kissivan.blogspot.com
http://kissivan.blogspot.com
11. Juni 2011
10. Juni 2011
Bestes Zitat diese Woche
"Ansonsten gucke ich gerne Fernsehen. Tatsächlich bin ich durch das Fernsehen sozialisiert worden. Ich bin kein Freund des Kinos, das wird total überschätzt."
7. Juni 2011
Kindle, Kritik und Kreuzberg
Heutzutage liest man ja nicht mehr einfach so ein Buch, hab ich mir sagen lassen, sondern man liest ein ebook. Wenn was digital ist, braucht es auch unbedingt einen englischen Namen. Ich hab das ja noch nie ausprobiert, aber vielleicht les ich ja mal mein eigenes Book als e. Denn das gibt es jetzt tatsächlich auch digital, man kann es zum Beispiel auf einem Lesegerät kaufen, dass seltsamerweise nach einer Berliner Billigbier-Brauerei benannt ist.
Apropos Berlin: Die Berliner Morgenpost hat eine schöne Kritik über man Buch veröffentlicht unter dem Titel: Ich habe den Sinn des Lebens nicht verloren, er ist im Moment nur nicht da. Leider ist sie nicht billig, man muss sich eine Leseerlaubnis kaufen. Ich wollte das trotzdem mal erwähnen.
Auch erwähnen wollte ich, dass heute Abend Kreuzberg Slam im Lido ist. Nur so.
5. Juni 2011
1. Juni 2011
Anna und die Liebe
Meine Geschichten scheinen vor einer wahren Begebenheit zu spielen... das fand ich heute an meine Haustür gepinnt:
Mein Buch wird von der Realität eingeholt...der Anfang der Geschichte Kulisse:
Mein Buch wird von der Realität eingeholt...der Anfang der Geschichte Kulisse:
Auf dem Weg von der Uni nach Hause, will ich gerade die Friedrichsstraße überqueren, da hält mich plötzlich ein hübsches Mädchen mit blonden Pferdeschwanz an und ruft: „Halt! Sie laufen ja ins Bild.“
„Was fürn Bild?“, frage ich.
„Ins Kamerabild“, sagt das Mädchen.
„Da gehöre ich hin“, sage ich und werfe mich in Pose.
„Wir drehen hier Anna und die Liebe für Sat1“, sagt das Mädchen und lacht.
„Wenn du Anna bist, dann bin ich die Liebe“, sage ich und setze meinen Niedlich-Blick auf. ...
Ganz Berlin ist ein Filmset geworden und ich bin nur noch Statist in meinem eigenen Leben. Was für ein trauriges Bild für meine Existenz.
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